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10.07.2019 | Handy & Computer

Sicherheitslücken in kabellosem Zubehör

Immer öfter kommen Mäuse und auch Tastaturen ohne Kabel zum Einsatz. Das Fehlen der störenden Leitungen ist oft ein riesiger Vorteil. Aber die Technik hat auch Nachteile.

Schließlich werden hier Daten übertragen und Funkübertragungen sind angreifbar. Gerade bei kabellosen Tastaturen, über die du sensible Zugangsdaten wie PINs und Passwörter eingibst, solltest du dafür sorgen, dass niemand sich in die Datenübertragung einklinkt.

Aktuell haben Sicherheitsexperten einige recht gravierende Sicherheitslücken in der Funktechnologie von Mäusen, Tastaturen und Wireless Presentern der Firma Logitech entdeckt. Darüber könnten nach Expertenmeinung tatsächlich eingetippte Befehle mitgelesen werden. Viel kritischer sehen die Experten allerdings, dass über die Lücken sogar Schadsoftware auf die Rechner geschleust werden kann.

Was hilft dagegen? Logitech stellt ab August Sicherheits-Updates für seine USB-Empfänger bereit. Dadurch werden ein paar der Lücken geschlossen, allerdings nicht alle.

Einige Empfänger verfügen nämlich über die sogenannte Unifying-Technologie, die es besonders einfach machen soll, die Funkgeräte miteinander zu verbinden. Angreifer müssen einen solchen Empfänger lediglich einmal an ihrem Computer anstöpseln, schon können sie Schadcode auf das Gerät schleusen und künftig darauf zugreifen.

Schützen kannst du dich davor lediglich, indem du deinen Empfänger vor unbefugtem Zugriff schützt. Ob dein USB-Stecker über die Unifying-Technologie verfügt, erkennst du an einem orangenen Sternsymbol auf dem Gerät.