Mobbing

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Hallo,

mein Name ist Fine, ich bin 19 Jahre alt und mach bald mein Abi. Ich erzähl dir was zum Thema Mobbing und erklär, was da alles passieren kann. Außerdem wie und wo du Hilfe bekommst, wenn du oder deine Freunde gemobbt werden oder wie du Mobbingopfern helfen kannst.

Was ist eigentlich Mobbing?
In England nennt man eine schimpfende und schreiende Gruppe einen „mob“. Daraus ist das deutsche Wort „Mobbing“ abgeleitet.

Mobbing ist echt fies und häufig feige. Trotzdem kennst du wahrscheinlich jemanden, dem das schon mal passiert ist oder hast es selbst mal erlebt. Das Schlimme ist, dass Mobbing-Opfer sich richtig mies fühlen und gar nicht mehr aus dem Haus gehen wollen. Weil zum Beispiel in der Schule oft schon die Leute warten, die versuchen das Mobbing-Opfer weiter fertig zu machen. Dabei geht es oft nicht mal nur um Beschimpfungen, sondern viele werden auch geschlagen.

Mobbing ist ein großes Problem. Viele Schüler und Jugendliche, die Opfer von Mobbing werden, leiden schwer unter den Hänseleien ihrer Mitschüler oder Lehrer. Mobbing-Opfer haben nicht selten Depressionen. Viele Schüler, die täglich Angst vor den Beschimpfungen anderer haben müssen, fürchten sich davor, in die Schule zu gehen. 

Was ist der Unterschied zu Cybermobbing?

Der Hauptunterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing ist schnell erklärt: Wenn du gemobbt wirst, sind die Täter direkt da und ärgern dich zum Beispiel in der Schule. Wenn du jedoch ein Cybermobbing-Opfer bist, weißt du oft nicht genau wer der Täter ist, denn die verstecken sich hinter Computer, Handy und Co.

Cybermobber schreiben fiese Sachen bei Facebook, schicken blöde WhatsApp-Nachrichten oder verbreiten Fotos von dir, die niemanden etwas angehen. Kein Wunder, dass sich Cybermobbing-Opfer richtig sch€i53 fühlen, oder?! Wenn du das selbst erlebst oder aber einem Freund helfen willst, schau dir die Tipps an. Außerdem gibt es jeden Donnerstag einen Experten-Chat, bei dem du zum Beispiel rechtliche Fragen loswerden kannst.

(Cyber-)Mobbing ist kein Scherz

Für viele Mobbingopfer ist das Internet ein zusätzlicher Ort, für Mobbing-Attacken, wie Beleidigungen oder Drohungen. 18 Prozent aller Jugendlichen sollen schon mindestens einmal Opfer von Cybermobbing geworden sein. Das heißt, sie haben im Internet, per SMS oder WhatsApp gemeine Nachtichten erhalten, haben erlebt, dass ihre Internet-Accounts geklaut oder anders missbraucht worden sind oder private Fotos verbreitet wurden.

Zur Not und wenn das Mobbing besonders schlimm ist, kann auch die Polizei helfen, denn zu beleidigen oder Lügen über andere zu verbreiten, ist verboten und kann bestraft werden! 
Am sinnvollsten ist es, sich zunächst einen Ansprechpartner zu suchen, dem man sich anvertrauen kann. Das können Eltern, Geschwister oder Freunde sein, aber auch der Vertrauenslehrer (oder ein anderer Lehrer) an der Schule. 

In besonders schlimmen Fällen von Mobbing kann auch eine Anzeige gegen die Täter angebracht sein. Falls du schlimme Beleidigungen oder Drohungen erhältst, kannst du dich donnerstags kostenlos in unserem Experten-Chat erkundigen, ob eine Anzeige in deinem Fall sinnvoll ist.


Mein Steckbrief

Name: Fine
Alter: 19 Jahre
Beruf: Schülerin
Hobbys: mein Hund, Natur, mein Pferd

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten draußen in der Natur, zusammen mit meinem Hund oder bei meinem Pferd.

Eine Geschichte aus meinem Leben:
Früher wurde ich in der Schule gemobbt. Einige Mädchen aus meiner früheren Klasse hatten sich zusammengetan und mich richtig fertiggemacht. Dadurch bin ich richtig krank geworden und wollte nicht mehr in die Schule gehen.

Wir, meine beste Freundin und ich, haben alle Beleidigungen, die online geschrieben wurden, gespeichert und ausgedruckt. Meine Freundin hat dann die Ausdrucke der Klassenlehrerin gegeben. Die war voll geschockt und hat die Eltern der Mobberinnen kontaktiert.

Dann war endlich Ruhe. Hätten die weiter gemacht, wären wir zur Polizei gegangen.

Deshalb sage ich dir eins:

Steck niemals den Kopf in den Sand! Wehr dich!


Hoffentlich hilft dir meine Kategorie.

Fine

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